Unser Rudel

Uschi mit ihren 3 Mädels Ivy, Fayola und Nscho-Tschi im September 2019

6 + 6 … oder wie alles begann…

Unser Rudel besteht aus den menschlichen und hündischen Mitgliedern. 2003 titelte Uschi : „Wir sind eigentlich eine ganz normale Familie,“, das  hat schon damals keiner geglaubt. Immerhin waren 2mal Zwillinge im Spiel. Die älteren (Janine und Sebastian) sind heute längst aus dem Haus und ergänzen nur noch selten unser Rudel. Aber immerhin hat Janine mit ihrer Shary (Fleur de la ville des cygnes) damals das Briard- und Züchterfieber ausgelöst.

Die jüngeren (Alina und Bea) studieren heute und haben ihre Hunde notgedrungen unserem Rudel überlassen. Alina hatte sich mit Cachou (Adiennevom Hof 3 Eichen) ihren Kindheitstraum erfüllt und mit dem Hund aus eigener Zucht auch gezüchtet. Bea wollte auch einen Hund, aber der sollte ganz anders sein und nicht so groß, so kam July (Kayall-Anna ma petit ours neige) als Irrwisch ins Haus. Sie ist ein Coton de Tuléar, ein madegassisches Baumwollhündchen.
Aus dem C-Wurf wollte Pepper (Cayenne Pepper vom Hof 3 Eichen) als schwarzer Rüde bei uns bleiben.
Uschi wollte auch ihren „eigenen“ Hund und erfüllte sich mit Kimba (Dekimba von der Wanderschäferei) fast ihren kleinen Briardzüchtertraum. Leider nur fast, denn Kimba war zwar ein toller Hund, aber leider chronisch krank und daher wollten wir schweren Herzens nicht mit ihr züchten. Nach diesem züchterischen Genickschlag setzte Uschi ihre Hoffnung auf die Kiratochter Enaya vom Hof 3 Eichen. Kira (Noirabelle de la ville des cygnes)  setzte sie Uschi als E-Wurf ins Züchternest.
Enaya, fast genauso schnell wie die Mutter, unterlief jeden Deckversuch und trieb uns damit fast zum Wahnsinn. Es gingen Jahre ohne Welpen ins Land. Der „letzte Versuch“ war dann wohl Franzi (Fissou facette du jardin des colombières). Sie wurde der Leithund im Hundezentrum und Uschis große Hoffnung, die sich dann 2011 endlich im März bewahrheitete.
Wer nun tapfer mitgezählt hat, kommt sicher nicht auf 6 Hunde, aber wie geboren so manchmal auch gestorben, durchschnittlich hatten wir immer sechs Hunde und dabei haben wir von unserem Wahnsinnshund dem Airedalele Terrier Troll noch gar nicht berichtet.

Sicher ist die Entstehung von Uschis Buch „Mein Rudel und Ich“ vor dem Hintergrund der Welpenlosigkeit, Hoffnung auf Nachwuchs und der Freude auf unsere Franzi zu sehen. Uschi hat uns einen faszinierenden Einblick in unser Rudel und damit auch in die Freuden und Leiden der Mehrhundehaltung verschafft. Endlich auch mal kein Lehrbuch mit erhobenem Zeigefinger sondern toll zu lesen, belletristisch und dann doch recht lehrreich. (Anruf genügt, gegen Vorkasse (15 € + Porto) kommt es nach  Hause.

Wie die Indianerin zu uns kam …

Franzi war gerade vier und hatte ihren zweiten Wurf Babies, die ich schweren Herzens alle abgegeben hatte, da wurde mir quasi als Findelkind ein neunwöchiges fauves Briardbaby mit Sack und Pack auf den Hof des Geländes gesetzt. Die Familie hatte sehr schnell gemerkt, dass sie mit der munteren kleinen Hündin völlig überfordert war und die Notbremse gezogen. Ich sollte die Kleine gut vermitteln.

Ich schlief mit ihr im Hundezimmer auf der Matratze, wie ich es mit allen unseren Welpen tue. Nach drei Tagen war klar, ich konnte sie nicht wieder abgeben. Klaus taufte sie auf den Namen Nscho-Tschi und so wurde die kleine Indianerin in unser bestehendes Restrudel eingegliedert. Franzi hat sie sofort adoptiert und Enaya hat sich – wie immer mit Familienzuwachs – sehr schwer getan. Nscho-Tschi hat sich inzwischen zu einer rasanten Läuferin mit viel Charme und unermüdlichem Spielwillen entwickelt. Immerhin hat sie eine wunderschöne Begleithundeprüfung und den Teamschein bestanden und an der Zuchtzulassung arbeiten wir noch.
Und dann hat sie mit Ivy noch ein kleines schwarzes Schwesterchen bekommen! Aber das ist alles laaaaaaaange her 🙂

Beide Hündinnen sind inzwischen stolze Mamas. Unsere Indianerin hat uns insgesamt 32 Welpen durch die Würfe K, L und N beschert. Ivy ist verantwortlich für unseren M-Wurf. Mit ihr planen wir einen weiteren Wurf im Frühjahr 2020!

Abschließend noch eine Liste unserer hündischen Rudelmitglieder, die uns begleiten oder inzwischen auch begleiteten, sie sind oder waren alle so individuell/speziell, dass sie eigentlich alle ihre eigene Seite verdient hätten.

Airedale Terrier Troll  †

Shary (Fleur), fauve Briardhündin  †

Cachou (Adienne) schwarze Briardhündin †

Kimba (Dekimba) fauve Briardhündin  †

July, weiße Coton de Tuléar Hündin †

Pepper (Cayenne Pepper) schwarzer Briardrüde †

Enaya, schwarze Briardhündin †

Franzi (Fissou facette) fauve Briardhündin †

Seelenhunde begegnen einem nicht so oft im Leben. Franzi war einer.Sie war immer an meiner Seite, leise, sanft und wartete stets auf ein Zeichen zur Arbeit. Genau so leise wie sie durch ihr für mich viel zu kurzes Leben ging, ist sie am 4. Juli 2017 mit 9 1/2 Jahren gestorben. Ich vermisse sie jeden Tag.

Nscho-Tschi (Carlotta de la maison de la vie) fauve Briardhündin

Ivy (Ivy Blue vom Hof 3 Eichen) schwarze Briardhündin

Fayola (Fayola La clè á l’amour) fauve Briardhündin

Zur Belohnung für alle, die es bis ans Ende dieser Seite geschafft haben, noch ein paar Fotos aus unserem Archiv – Schmunzeln erlaubt 😉

Unbenannt-7

Kleine Ruhepause auf einem ZOS Wettkampf 2010
Uschi und Franzi genießen die Ruhe vor der nächsten Disziplin.

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